Yamaha DTX550K

Die Entwicklung der E-Drum Kits geht in rasanten Schritten voran, und mit jeder neuen E-Drum Generation nähert man sich mehr und mehr dem Spielgefühl eines „echten“ Drum Kits an. Mit dem DTX550K liefert Yamaha ein E-Drum-Einstiegs-Set, welches auf den jüngsten Technologien des japanischen Herstellers basiert . 
Wir hatten das neue E-Drum Kit im Test.

 

Konzept

Trotz Hightech hat man sich beim DTX550K auf das Wesentliche konzentriert. Im Vergleich zu den „größeren Familienmitgliedern“ kommen beim DTX550K einfachere Tom- und Bassdrum-Pads zum Einsatz, während man bei den sensibleren Instrumenten wie HiHat, Snare und Becken kompromisslos auf die Technik der großen Yamaha E-Drums setzt. 
Das DTX550 Trigger-Modul, welches auch die Klangerzeugung liefert, kommt mit weniger Features als die großen Module an den Start. Nach wie vor bietet das Trigger Modul jedoch umfangreiche Metronom-Funktionen sowie 63 Preset-Songs zum Mitspielen.
Selbstverständlich lässt sich auch die eigene Performance im integrierten Sequenzer aufnehmen. Über den „Groove-Check“ hat man darüber hinaus die Möglichkeit, seine eigenen Groove-Fähigkeiten vom E-Drum-Modul bewerten zu lassen.
Die Klangerzeugung des DTX550 basiert auf der 16 Bit PCM-Technologie und liefert eine 32-stimmige Polyphonie. Insgesamt findet man 427 verschiedene Sounds von natürlichen Akustik-Drums über elektronische Percussion-Klänge bis hin zu reinen Effekt-Sounds.
Ausgeliefert wird das DTX550K mit einem stabilen RS 85A-Rack, dem DTX550 Trigger-Modul, einem kompletten Kabelsatz inkl. Kabelbinder und den folgenden Pads:
1x DTX-PAD:XP100SD (10« Snare Pad)
1x PCY135 (3 Zonen Becken Pad 13“)
1x PCY155 (3 Zonen Becken Pad 15“)
1x KP65 (Bass Pad)
3x TP65 (Tom Pad)
1x RHH135 (2 Zonen Hi-Hat Pad) inkl. einem HS650A Hi-Hat Ständer

Benötigt wird dazu lediglich eine herkömmliche Fußmaschine, Kopfhörer oder eine Abhöranlage.

Der erste Kontakt

Das neue E-Drum Kit wird in zwei Kartons geliefert (einer für das RS 85A-Rack, einer für das Drum Kit). Nachdem man erst einmal alle Teile sortiert hat, kann zunächst der Aufbau des Racks beginnen. Die Flügelschrauben des Racks lassen sich einfach mit der Hand anziehen und sitzen trotzdem bombenfest. Das Rack macht spontan einen sehr robusten Eindruck und sollte jeder noch so exzessiven Performance standhalten.
Auch die Pads werden einfach in die entsprechenden Befestigungen eingesteckt und mit Hilfe einer Flügelschraube arretiert. Aufgrund der Konstruktion des Racks lässt sich jedes Instrument ohne Kompromisse komfortabel in der Höhe und im Winkel einstellen. 
Schließlich montiert man noch das Trigger-Modul am Rack, und die Verkablung des gesamten Drum-Sets ist selbst beim ersten Aufbau kinderleicht, da die einzelnen Stereo-Klinkenkabel des mitgelieferten Kabelbaumes jeweils am Ende mit der Instrumenten-Bezeichung beschriftet sind.
Mit etwas Geschick und dem nötigen Know-how benötigt man für den gesamten Aufbau inkl. Verkabelung ca. 30 bis 40 Minuten.


Snare-Pad XP100SD

Das XP100SD Snare-Pad kann wahlweise über die hexagonale Befestigungsstange direkt am Rack oder auf einen normalen Snare-Ständer montiert werden.
Das neu entwickelte 10“ Snare-Pad verfügt über eine spezielle Spielfläche, wie wir sie schon von der 12“-Variante der „großen“ DTX-Modelle her kennen. Yamaha nennt dieses Konzept „Textured Cellular Silicone Head“. Das weiche, jedoch sehr elastische Material basiert auf einer Art Luftblasenstruktur und liefert ein sehr natürliches Spielgefühl, ähnlich einem Fell. Gleichzeitig schont diese Oberfläche die Handgelenke, was man vor allem nach längerem Spielen zu schätzen weiß.  
Neben dem Haupt-Triggersensor auf der „Fell-Oberfläche“ ist das Snare-Pad mit zwei weiteren Rim-Sensoren ausgestattet. Somit lassen sich offene und geschlossene Rimshots spielen, das Trigger-Modul liefert dabei automatisch die entsprechenden Rim-Sounds.
Direkt am Snare-Rand befindet sich leicht zugänglich ein kleiner Regler, mit dem sich, je nach Einstellung im Trigger-Modul, die Spannung des Snare-Teppichs oder die Stimmung verändern lässt.
Ansonsten ist das Snare-Pad mit einem Regler ausgestattet, mit dem sich die Empfindlichkeit an die individuelle Spielweise anpassen lässt.


Becken PCY135 und PCY155

Die Becken werden auf Beckenständern montiert und können wie gewohnt frei schwingen. Ein kleiner Stopper sorgt jedoch dafür, dass die Becken stets die richtige Position behalten. Das Yamaha-Logo sollte immer vorne sein.
Die beiden Becken, 13“ (PCY135) und 15“ (PCY155), verfügen über drei unterschiedliche, triggerbare Zonen für Glocke, Flächen- und Randanschlag. Im Trigger-Modul lassen sich den verschiedenen Zonen unterschiedlich Voices zuordnen.
Alle „Becken“ verfügen über eine Choke-Funktion, d.h. fasst man den Beckenrand mit den Fingern, so stoppt der Sound ähnlich wie bei einem „echten“ Becken. Ebenso bietet jedes Becken eine Mute-Funktion, die einen gedämpften Sound liefert, wenn der Beckenrand beim Anschlagen festgehalten wird. Welches Becken-Pad man nun als Ride oder Crash verwenden möchte, kann jeder Anwender selbst entscheiden. Über die Anschlüsse und das Trigger-Modul lassen sich die gewünschten Sounds ggf. tauschen.


HiHat RHH135

Das 13“ HiHat–Pad wird auf den mitgelieferten HiHat-Ständer moniert. Im Gegensatz zu den zwei Becken einer echten HiHat benötigt das E-Drum Kit nur ein spezielles HiHat-Pad. Das Pad verfügt über zwei unterschiedliche Zonen für den Flächen- und den Randbereich. Auf der Unterseite des Pads finden wir einen weiteren Sensor, der dem Triggermodul übermittelt, wie stark die HiHat mit dem Fuß getreten wird. Wie bei einer echten HiHat verändert sich beim festen Drücken des HiHat-Pedals auch der Ton der gespielten HiHat. Ebenso liefert die RHH135 den üblichen Chick, wenn man die HiHat nur mit dem Fuß nach unten tritt. Öffnet man die HiHat sofort wieder, so ist der gewohnte Splash-Sound zu hören.
Angeschlossen wird die „HiHat“ über zwei Stereo-Klinkenkabel, eines für das Pad, das andere für den HiHat-Controller (öffnen/schließen).
Der Punkt, ab dem die HiHat schließt, lässt sich wie auch die Splash-Intensität über das Trigger-Modul exakt einstellen.  
Insgesamt kommt die Bespielbarkeit bzw. das Spielgefühl sehr nah an eine echte HiHat heran.


Bassdrum KP65

Das Bassdrum–Modul des DTX550K besteht aus einem zweiteiligen Fuß und dem Pad.
Hier lässt sich jede normale Fußmaschine verwenden. Über ein kleines Poti lässt sich der Pegel des Triggerausgangs auf die persönliche Spielweise einstellen. Das gummierte Pad selbst ist recht einfach aufgebaut und liefert lediglich eine Zone. Als Besonderheit wäre jedoch neben der Ausgangsbuchse eine zweite Klinkenbuchse zu nennen. Diese erlaubt den Anschluss eines externen Pads zum zusätzlichen Triggern des Bassdrumsounds.


Tom-Pads TP65

Die gummierten Tom-Pads (Durchmesser ca. 22 cm) sind ganz einfach aufgebaut und liefern lediglich eine Zone. Ebenso bieten diese einfachen Pads keine direkten Einstell-Möglichkeiten. Die Konfiguration erfolgt über das Trigger-Modul.


DTX550 Trigger-Modul

Wie bereits erwähnt liefert das DTX550 Trigger-Modul 427 verschiedene Sounds, basierend auf der 16 Bit PCM-Technologie. Die Klangerzeugung bietet eine 32-stimmige Polyphonie, sodass man selbst bei lang nachklingenden Instrumenten stets genügend Stimmen zur Verfügung haben sollte. Die Soundpalette des Moduls reicht von natürlichen Akustik-Drum-Instrumenten über elektronische Percussion-Klänge bis hin zu reinen Effekt-Sounds.
Das Trigger-Modul bietet insgesamt 12 Triggereingänge (Stereo-Klinkenbuchsen) sowie einen Anschluss für den HiHat-Controller. In Form einer Stereo-Mini-Klinkenbuchse hat Yamaha dem DTX550 Trigger-Modul noch einen Aux-Eingang spendiert. Hier lässt sich ein beliebiger MP3-, CD-Player oder Computer anschließen, sodass man zu seinen Lieblingstracks üben kann.

Ausgangsseitig bietet das Modul neben dem MIDI-Out zum Anschluss von externen MIDI-Geräten zwei Klinkenbuchsen für Links/Mono und Rechts sowie einen 6,3 mm Stereo-Kopfhörer-Ausgang. Die Gesamtlautstärke ist über einen Volume-Regler einstellbar.
Gespeist wird das DTX550 Trigger-Modul von einem mitgelieferten externen 12V Netzteil.


Bedienungselemente

Trotz der Komplexität kommt das DTX550 Trigger-Modul mit recht wenigen Bedienungselementen aus. Ganz zentral liegt ein beleuchtetes LCD-Display sowie ein Endlos-Drehrad zur Dateneingabe. Damit lässt sich ein im Display mit dem Cursor versehener Parameterwert verändern. Drückt man beim Drehen des Datenrads die Shift-Taste, so lässt sich das Rad direkt zum kalibrieren des Metronom-/Songtempos verwenden.

Alternativ kann das Tempo auch über ein vorher definiertes Pad „angezählt“ werden.
Auf der linken Seite des Trigger-Moduls finden wir vier Tasten DRUM KIT,  CLICK, SONG und SHIFT sowie unterschiedliche Metronom-Anzeigen. Während die dreistellige LED-Anzeige das Song/Metronom-Tempo darstellt, blinken die beiden zusätzlichen LEDs im gewählten Tempo. Die dreistellige LED-Anzeige kann alternativ auch als Mode- oder Timer-Anzeige fungieren. Die Umschaltung erfolgt im Utility-Menu.
Auf der rechten Seite des Trigger-Moduls finden wir ebenfalls vier Taster zum Durchsteppen durch die Menuseiten, zum Aktivieren des Metronoms, zum Speichern von Daten, Aktivieren der Tap-Funktion sowie zum Öffnen des Utility Menus.
Die Metronom-Features des Systems sind sehr umfangreich, so kann z.B. jedem Metronom-Schlag ein individueller Sound zugeordnet werden.

 

Pad Charakteristik

Um die Pad-Charakteristik dem Trigger-Modul anzupassen, aktiviert man via SHIFT und DRUM KIT das Trigger-Setup Menu. Hier findet man nun einige Voreinstellungen für bestimmte Pad-Typen, um ein optimales Zusammenspiel zwischen Pads und Trigger-Modul zu gewährleisten. Kommen Original Yamaha-Pads zum Einsatz, so findet man diese in der Setup-Liste, wobei sich noch wählen lässt, ob man einen normalen oder einen größeren Dynamikbereich wünscht. Werksseitig waren beim DTX 500 bereits die richtigen Pads zugeordnet. Bei der Verwendung von Pads anderer Hersteller muss man die Eigenschaften manuell einstellen. Die Kalibrierungs-Möglichkeiten sind umfassend, so dass man auch jedes „fremde“ Pad optimal einstellen kann.


Drum Kits

Die Auswahl der verschiedenen Drum Kits innerhalb des Trigger-Moduls erfolgt über das DRUM KIT-Menu. Unter dem Begriff Drum Kit versteht man ein Schlagzeug-Set, bei dem jedem Pad eine Drum Voice zugeordnet werden kann. Unter Drum Voice versteht man die einzelnen Drum-Sounds. Im DRUM KIT-Menu lassen sich nun den Pads beliebige Voices zuordnen. Pro Trigger-Eingangsquelle können dabei zwei verschiedene Voices, genannt „Ebenen“ ausgewählt werden. Später können dynamikabhängige oder zeitabhängige Überblendungen zwischen den Sounds der beiden Ebenen eingestellt werden, d.h. nach einer bestimmten Zeit oder je nach Anschlagsstärke wird der eine oder andere Sound abgespielt. Insgesamt stehen neun verschiedene Überblend-Typen zur Wahl.
Als Trigger-Eingangsquelle bezeichnet man dabei die verschiedenen Zonen sowie Schalter innerhalb der Pads. So stehen beim aufwendigen Snare-Pad z.B. sechs verschiedene Eingangsquellen (vom eigentlichen Pad über Closed- oder Open-Rimschalter in Kombination mit oder ohne Snare) zur Verfügung. Bei den Becken und der HiHat haben wir jeweils drei, bei den Bassdrum- und Tom-Pads dagegen nur jeweils eine Eingangsquelle.
Ebenso lassen sich alternierende Gruppen erstellen, d.h. bei der Wiedergabe eines bestimmten Sounds wird automatische ein anderer Sound gestoppt. Als Beispiel wäre der Klang der offenen HiHat zu nennen, der beim Sound der geschlossenen HiHat stumm geschaltet wird.
Nachdem man die Voices zugeordnet hat, geht´s an die Feinabstimmung. Dabei kann jede Voice individuell in Parametern wie Lautstärke, Panorama, Tonhöhe, Ausklingzeit (Decay), Klangfilter (Cutoff-Frequenz), Teppich-Stärke, Rim-Anteile, Hall-Typ, Hall-Anteil einzelner oder aller Voices eingestellt werden. Insgesamt stehen sieben verschiedene Hall Effekte zur Auswahl. Dazu kann jedem Pad ein interner Song zugeordnet werden, der sich später via Pad starten und stoppen lässt.  
Für die MIDI-Ausgabe gibt es darüber hinaus noch weitere Parameter wie MIDI-Notennummer, MIDI-Kanal, Programm-Umschaltung, Gate-Zeit, MIDI Key Off, Key-Assign und Hold-Modus.
Wie man sieht, kann die Programmierung eines neuen Kits schon sehr komplex sein, aber das macht letztlich die Lebendigkeit des DTX550K aus.
Insgesamt sind 50 Preset-Drum Kits vom Werk vorgegeben, und weitere 20 so genannte User-Sets stehen für eigene Kreationen zur Verfügung.

 

Songs und Sequenzer

 

Zum Aufzeichnen der eigenen Performance ist das Trigger-Modul mit einem Sequenzer ausgestattet. Mit Hilfe der Groove-Check-Funktion ist es sogar möglich, die Performance zu überprüfen und bewerten zu lassen. Das System achtet ganz einfach darauf, wie exakt man zum Beat spielt. Ob das Gespielte dann wirklich „musikalisch“ überzeugt, kann das System eher nicht beurteilen – aber dennoch sicherlich ein nettes Feature für den Einsteiger.
Der interne Sequenzer liefert auch die 63 Preset-Songs zum Mitspielen, wobei sich die Schlagzeug-Tracks auch ausblenden lassen, wenn man nur zum Rest der Band trommeln möchte. Interessant ist auch das Bass-Solo-Feature. Damit werden die Band-Instrumente außer Bass und ggf. Drums  ausgeblendet, so dass man als reine Rhythmusgruppe mit Bass und Drums üben kann.
Die Songs sind im Tempo wie im Tuning einstellbar, so hat man beim Üben noch mehr Möglichkeiten, die Songs der eigenen Spielerfahrung anzupassen.
Stilistisch ist das Angebot an Songs sehr ausgewogen - von Fusion, Rock, Blues, Dance, Funk, Pop, Latin bis zu Electro, Breakbeat u.v.m..


Utility

Dieses Menu gewährt Zugriff auf die HiHat-Einstellungen (s.o.), Output-Zuordnungen, LED-Anzeige-Mode, Programm-Umschaltfunktionen via Snare sowie Reset-Funktion zum Laden der Werkseinstellungen. Dazu finden wir noch Master-Parameter für den 2-Band EQ sowie für das Gesamt-Tuning.

 

Spielgefühl und Sound

Direkt beim ersten Antesten vermittelt das DTX 500 generell einen überzeugenden Eindruck.
Snaredrum und Becken sind von den Features her für ein E-Drum Kit dieser Preisklasse sehr  gut, da sie alle Grundsounds und Spielweisen natürlicher Instrumente abdecken können.
Auch die HiHat kann als durchaus gelungen bezeichnet werden. Interessant ist, dass man alle Becken-Sounds wie Bell, Flächen, Rand und abgestoppte Sounds mit einem recht natürlichen Feeling spielen kann.   
Die Snare liefert wie eine „echte“ Snare verschiedene Open-, Rimshot- sowie Rimclick-Sounds mit einer sehr großen Dynamikbandbreite. Ein nettes Feature ist darüber hinaus das kleine Einstellrad zum Variieren der Teppich-Spannung bzw. des Tunings.
Die Snare kommt in Bezug auf das Spielgefühl (Rebound) einer echten Snare sehr nahe.
Wie bereits erwähnt, hat Yamaha das DTX 500 nur mit einfachen Tom- und Bassdrum-Pads ausgestattet. Während das Bassdrum-Pad recht hart wirkt, funktionieren die einfachen Tom-Pads doch erstaunlich gut, wenn sie auch mit dem verblüffenden Snare-Spielgefühl nicht mithalten können. Das Ansprechverhalten ist, wenn man davon absieht, dass es sich nach wie vor um „Gummi-Pads“ handelt, sehr gut und dynamisch.

Auffallend ist, dass die Sounds der gesampleten Yamaha Kits recht authentisch die Stärken der beim Original verwendeten Materialien (Holzarten) wiedergeben, d.h. das Maple-Set klingt wie ein Maple-Set recht warm, wogegen das Birken-Kit etwas knackiger wirkt.
Bei den elektronischen Sounds hat man enorme Auswahl-Möglichkeiten. Da man alle Sounds einzeln zuweisen und sich eigene Kits erstellen kann, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Das Triggern der Sounds über die Pads erfolgt sehr zuverlässig und ohne Aussetzer, selbst bei höherer Spielgeschwindigkeit. 
Beim ersten Einschalten des Metronoms fiel auf, dass der Metronom-Sound im Vergleich zu den Drumsounds werksseitig extrem laut eingestellt ist. Hier sollte man vorsichtig sein, denn hat man eine angenehme Drum-Lautstärke eingestellt, so kann das extrem laute Metronom für bleibende Gehörschäden sorgen. Als Metronom-Ausgang lässt sich entweder Rechts, Links oder beides anwählen. Dabei werden die Hauptausgänge gleichermassen wie der Kopfhörer-Out behandelt. Wichtig wäre vielmehr, dass man den Click-Sound nur auf den Kopfhörer legen kann, denn bei einer Live-Performance zum Click wünscht man sicherlich keinen Metronom-Sound auf der PA.
Fazit

Beim Yamaha DTX550K handelt es sich um ein sehr interessantes E-Drum Einstiegs-Set, welches mit seinen Snare-, HiHat- und Becken-Features schon mal zeigt, was die Entwickler von Yamaha so drauf haben. Wenn auch die Tom- und Bassdrum-Pads einfach beschaffen sind, funktionieren auch diese recht ordentlich. 
Beim Preis des DTX550K kann man wirklich nicht meckern, man bekommt dafür ein gut ausgestattetes E-Drum Kit, welches einem echten Drum-Feeling sehr nahe kommt. So können auch Einsteiger direkt mit einem vernünftigen Setup beginnen, das Spaß macht und motiviert – anders als bei so manch anderem E-Drum Kit aus Fernost.


Facts

-    32 stimmiges Drum Modul
-    427 Drum/Percussion sowie 22 Keyboard Sounds
-    50 Preset und 20 freiprogramierbare User Sets
-    inkl. Sequenzer - Click
-    19 Effekt Arten und Master EQ
-    8 Trigger Eingänge
-    Stereo Ausgang
-    Kopfhörer Ausgang

 

Set enthält folgende Komponenten:

-    1 x DTX-550 Drum Modul
-    1 x DTX-PAD:XP100SD (10« Snare Pad)
-    1 x PCY135 (3 Zonen Becken Pad)
-    1 x PCY155 (3 Zonen Becken Pad)
-    1 x RHH135 (2 Zonen Hi-Hat Pad)
-    1 x HS650A (Hi-Hat Ständer)
-    1 x KP65 (Bassdrum Pad)
-    3 x TP65 (Tom Pad)
-    alle Kabel

*UVP: 1605 EUR

www.yamaha.de
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