Erläuterungen zu den Soundbeispielen

Damit ihr euch einen ungefähren Eindruck vom Charakter des jeweiligen Gerätes machen könnt, haben wir zu jedem Effektgerät mehrere Klangbeispiele aufgenommen.
Dazu wurden zwei kurze Phrasen -einmal mit Fingern, zum anderen mit dem Plektrum in ProTools eingespielt. Aufgenommen wurde dabei das Direktsignal des Bass-Instrumentes (Ernie Ball MusicMan Stingray5, Plektrum: Fender Heavy) über eine Ampeg Bass-DI-Box abgenommen. Parallel dazu wurde das Signal über einen Ampeg BA112-Combo und einem Electro Voice RE-20 Mikro aufgenommen.


Hier die beiden Soundbeispiele ohne Effekte:

Di-Signal trocken:       

Mikro-Signal trocken:  


Als Audio-Interface kam ein Apogee Symphony I/O im Zusammenspiel mit ProTools HD zum Einsatz.
Die ohne Effekt aufgenommenen Spuren wurden dann über eine spezielle Übertrager-Box gereampt. D.h., das trockene Signal dient bei den nachfolgenden Tests als Signalquelle, damit die Performance stets die gleiche ist. Dieses Vorgehen entspricht zwar nicht der normalen Anwendung, denn in der Regel passt man die Spielweise ja automatisch an den jeweiligen Sound an. Ebenso würde man stets versuchen, den gewünschten Sound optimal mit den Parametern des Effektgerätes einzustellen. Trotzdem liefern die Klangbeispiele einen ersten Überblick über den Grundcharakter jedes Verzerrers.
Um die Beispiele einigermaßen vergleichbar zu halten, haben wir alle Filter und EQ´s der Geräte ausgeschaltet bzw. auf neural gestellt.  Falls sich ein Mischverhältnis zwischen Effekt und Original einstellen lässt, wurden hier 50% gewählt.
Variiert wurde lediglich der Zerrgrad, wobei wir uns generelle auf folgende Regler-Positionen festgelegt haben:

9.00 Uhr, 12.00 Uhr und voll aufgedreht. Den Lautstärkeregler haben wir entsprechend angepasst, so dass der Pegel in etwas angeglichen wurde.

Beim Source Audio Soundblox PRO Multiwave Bass Distortion haben wir einen weiteren Take aufgenommen. Dieser klingt ein wenig nach Synthe-Bass.
Alle Klangmöglichkeiten der vorgestellten Geräte zu demonstrieren, würde hier den Rahmen sprengen –vor allem beim Source Audio Soundblox PRO.

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