Boss_odb-200BOSS ODB-3 Bass Overdrivesound-icone-4732-32

Kategorie: Distortion, in Extremeinstellungen fuzz-ähnlich
Equalizer: ja (2-Band)
Clean-Blend: ja

Der Name dieses Pedals ist etwas irreführend, da sein Sound doch sehr weit von den organischen Klängen eines Röhren-Overdrives entfernt ist.


Im Gegenteil, schon auf der niedrigsten Einstellung des für den Zerrgrad verantwortlichen „Gain“-Reglers wird das Signal bereits deutlich verändert. Zudem klingt das Pedal doch etwas synthetisch und bei extremeren Einstellungen harsch, egal wie man mit den High- und Low-Knöpfen des 2-Band-Equalizers gegensteuert.

Damit ist es für den Einsatz in härteren Musikrichtungen prädestiniert, und vor allem im Heavy- und Industrial-Bereich hat es auch einige Anhänger. In Kombination mit einem Octaver und einem Envelope-Filter eignet es sich auch gut als „Synthesizer-Bass“-Simulation – die Schwächen im Dynamikumfang werden dort zum nützlichen Feature. Sicherlich lassen sich mit etwas Geduld auch sanftere Sounds produzieren, jedoch gibt es dafür deutlich geeignetere Pedale. Das ODB-3 fühlt sich da zuhause, wo es zur Sache geht und eine aggressive Verfremdung des Sounds gefragt ist, die nur noch wenig mit einem warmen Basston zu tun hat, sondern eher einem Schwarm Killerbienen gleicht. Dann fällt auch das etwas hohe Eigenrauschen des Pedals nicht so ins Gewicht.

UVP*: ca. 106 EUR     www.rolandmusik.de

 

Soundbeispiele BOSS ODB-3 Bass Overdrive:

Mikro-Signal:

Drive auf 9.00:

Drive auf 12.00:

Drive voll:

DI-Signal:

Drive auf 9.00:

Drive auf 12.00:

Drive voll:

 

tech_221xxl_bass

 

Bass_BigMuff

 

AufmacherA1

 

sansamp

 

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