Martin Ernst

Martin_ErnstAls langjähriger Musiker, Studiobesitzer und FOH-Ingenieur habe ich viele Jahrzehnte lang die Entwicklung von Mischpulten „am eigenen Leib“ verfolgt.

Das X32 hat mich seit den ersten Gerüchten vor gut einem Jahr sofort interessiert. Mir gefielen Ideen wie das iLIVE oder das SAC. Gleichzeitig habe ich auf der Bühne als Musiker die Digital-Pulte verflucht, weil alles immer so lange dauert… wenn ich den Bass lauter haben will und der arme Monitor-Mann hektisch sieben mal drücken und drehen muss...
Und dann kam das X32 zu einem Wohnzimmerkonzert mit Paul Carrack in mein Haus!

Meine Mitarbeiter waren natürlich alle ganz gespannt, und es gab gleich intensive Diskussionen mit dem Behringer-Team.
Schnell und unkompliziert verkabelt und programmiert, ein einziges Firewire-Kabel zum Macbook, Protools 10 gestartet, 32 Spuren aufgemacht… und Aufnahme - das fing ja schon mal gut an.
Am Ende waren alle platt: immerhin 14 Musiker und Sänger in einem Wohnzimmer vor 120 Gästen. Perfekter Sound, perfektes Recording und ein komfortables Monitoring in einem Guss.
Als dann alle weg waren, durfte auch ich schließlich an das X32. Ganz schnell und ohne fremde Hilfe konnte ich eine Probe-Situation programmieren, inkl. Monitoring und Effekten -wirklich einfach.
O.k., wenn man das komplette Routing ausschöpfen will - und das lohnt sich -, dann muss man sich schon etwas länger mit dem Pult auseinandersetzen. Aber man merkt die Erfahrung der MIDAS-Kollegen, und man spürt den unbedingten Willen von Behringer, hier ein spektakuläres Produkt auf den Markt zu bringen:
- unglaublicher Preis
- wahnsinniger Sound
- verblüffende Features
Ich bin jetzt schon gespannt, wie das X32 sich mit den RTL AllStars live schlagen will. Wir träumen davon, den Soundcheck auf 15 Minuten zu verkürzen. Dann können wir noch etwas länger jammen ;-).