Praxis

Wie zu erwarten, so tritt das neue Monitor 8-Interface in Bezug auf Klang und Performance in die Fußstapfen seiner AVB-Geschwister. Die Interfaces liefern einen sehr sauberen, doch keinesfalls sterilen Sound, wie man ihn in der Regel nur bei teureren Interfaces findet.   
Das Handling ist auch hier kinderleicht, jede noch so komplexe Konfiguration im AVB-Netzwerk lässt sich unmittelbar nach dem Hochfahren des Systems in Sekunden wieder herstellen. Auch wenn Monitor 8 in erster Linie für komfortable Monitor-Zwecke in Ergänzung zu den anderen AVB-Interfaces entwickelt wurde, ist das Interface  mit seinen insgesamt 24 Eingängen auch hervorragend geeignet, um die Zahl der Inputs im gesamten System zu erweitern. Die Ausgangs-Optionen erlauben nicht nur die Kontrolle der Abhörmonitore, sondern bieten bis zu 6 unabhängige Kopfhörer-Mischungen, was gerade bei der Aufnahme von mehreren Musikern gleichzeitig interessant sein dürfte. Dabei ist nicht nur die komfortable Bedienung überzeugend, man spart auch gleichzeitig bis zu sechs externe Kopfhörerverstärker. Gerade für das Monitoring ist  die Latenz des gesamten Systems von großer Bedeutung. Die bei unserem ersten AVB-Test ermittelte, extrem niedrige Latenz konnte auch beim Monitor 8 bestätigt werden. Vom Eingang des Monitor 8 zum Kopfhörer-Ausgang benötigt das Interface lediglich ca. 0,6 ms. Über das AVB-Netzwerk geroutet benötigt ein Signal maximal 2 ms. Auch das ist mehr als überzeugend.