Die Produktfamilie im Überblick

Begonnen hat MOTUs AVB-Serie mit nur drei Interfaces, dem 1248, dem 16A und dem 8M plus  AVB-Switch. Alle AVB-Interfaces verfügen über den einen Thunderbolt-, (kompatibel zu Thunderbolt 1 und 2)  einen USB 2.0 (kompatibel mit USB 3.0) und einen Ethernet-Port sowie über Wordclock In und Out. Zum Lieferumfang der Interfaces zählt neben dem Interface ein USB-Kabel, ein Netzkabel sowie Manual und Registrierkarte. Wie bei fast allen Thunderbolt-Interfaces muss man sich diese teuren Kabel leider selbst kaufen.

Das MOTU 1248, eines unserer Test-Objekte, verfügt über 4 Mikrofon-Eingänge, 2 hochohmige Instrumenten-Eingänge und 8 weitere Analog-Eingänge (6.3 mm Klinke, symmetrisch). Dazu kommen noch ADAT/S-MUX und S/PDIF-Schnittstellen. Insgesamt bietet das MOTU 1248 32 Eingangs- und 34 Ausgangskanäle.  

Das MOTU 16 A, das zweite, von uns getestete Interface, ist mit 16 analogen Eingängen (6.3 mm Klinke symmetrisch) und 16 analogen Ausgängen (6.3 mm Klinke symmetrisch) sowie 2 ADAT-I/Os  (S-MUX) ausgestattet.

Für alle Anwender, die mehr Mikrofon-Vorverstärker benötigen, dürfte auch das MOTU 8M interessant sein. Es bietet, neben den ADAT-/S-Mux-I/Os,  insgesamt 8 Mikro-Preamps. Die 8 XLR/Klinken-Kombibuchsen können auch als Line-Eingänge verwendet werden. Ansonsten verfügt das Interface auch über 8 analoge Ausgänge (Klinken symmetrisch).  
      
Mit den 24Ai und 24Ao hat MOTU bereits zwei weitere Interfaces nachgelegt. Neben ADAT-/S-Mux-I/Os sind die beiden Interfaces als reine Line-Eingangs- und Line-Ausgangs-Interfaces ausgelegt. Während das 24Ai 24 symmetrische Analog-Eingänge bietet, ist das  24Ao mit  24 symmetrischen Analog-Eingängen ausgestattet. Die 24 Ein- bzw. Ausgänge sind in Blöcken zu je 8 Kanälen zusammengefasst. Als Anschlussbuchsen stehen sowohl mehrkanalige D-Sub-Buchsen als auch Phoenix-Klemmleisten bereit, was gerade für die Studioinstallation interessant sein dürfte.

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