Test: Fractal Audio Axe-Fx II Mk 2

Technik und Grundlagen

Die beiden Vorgänger Axe-Fx Standard und Axe-Fx Ultra haben schon einen hohen Maßstab auf dem Gebiet des Digital-Modelings gesetzt. Das Axe-Fx II soll allerdings nochmal eine Schippe drauf legen. Im Gegensatz zum Axe-Fx Ultra verfügt das Axe-Fx II sogar über zwei Dualcore Prozessoren, verfügt also tatsächlich über die doppelte Leistung. So ist einer der beiden Prozessoren alleine für Amp-Modeling reserviert, während der andere sich um die Effekte kümmern kann. Neben der erhöhten Leistung setzt das Axe-Fx II auch auf neue Algorithmen.

Fractal Audio nennt das Ganze G2-Amp-Modeling. Im Gegensatz zu den meisten Modeling-Geräten, bei denen nur die Wellenform eines Verstärkers simuliert wird (Waveshaping), kommt beim Axe-Fx II die sogenannte „Virtual Vacuum Tube“-Technologie zum Einsatz, welche mit digitalen Nachbildungen von Röhren arbeitet. Auch andere Verstärkerbauteile, wie z.B. Trafos und Endstufenröhren werden digital modelliert. Der Dynamikumfang und die Röhrensättigung der Endstufe sollen damit einem echten Röhrenverstärker gleichkommen.

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Das alles klingt in der Theorie schon mal wirklich fantastisch. Es wird Zeit in der Praxis ein Auge und Ohr auf das Axe-Fx II zu werfen.

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