Test: Fractal Audio Axe-Fx II Mk 2

Die ersten Schritte

Nach dem Einschalten des Axe-Fx II dauert es nur wenige Sekunden bis das Gerät einsatzbereit ist. Man befindet sich auf dem sogenannten „Recall“-Bildschirm, dem Hauptbildschirm in der Menüführung. Hier findet man Informationen über das aktuelle Preset und kann über den „Value“-Endlosdrehregler durch die Presets blättern. Die Werkseinstellungen umfassen 382 Presets, die Sounds aus fast allen Genres enthalten. Fractal Audio nennt diese Presets Sound-Patches. Jedes der Patches besitzt auch eine eigene Effekt-Kette, bei der die einzelnen Effekte über einen Midi-Controller fußschaltbar sind.

Mit dem Layout-Knopf gelangt man in das gleichnamige Menü, in dem man einen Überblick über die einzelnen Elemente und das Routing des aktiven tunerSound-Patches erhält. Alle anderen Menüs des Axe-Fx II erreicht man genauso simpel, da es für jedes davon eine eigene Taste gibt. Hier findet man auch den „Global“-Knopf für globale Einstellungen, den „Edit“-Knopf zum Editieren des aktiven Effekt- oder Amp-Blocks, den „I/O“-Knopf zur Verwaltung der Ein- und Ausgänge sowie der „Utility“-Knopf, mit dem man Zugriff auf weitere nützliche Dienste erhält, wie z.B. recall1LCD-Kontrast, Status-Anzeige und System-Reset.

Außerdem ist das Gerät mit einem internen Stimmgerät ausgestattet, welches ebenfalls über einen der Knöpfe an der Front erreichbar ist. Für ein derart komplexes Gerät findet man sich dank des übersichtlichen Designs des Frontpanels und der wirklich sehr gut ausgefeilten recall2Menüführung schnell zu Recht. Das Display ist, wenn auch nur einfarbig, sehr angenehm ablesbar. Allen, die noch nicht mit der Bedienung vertraut sind, sei dennoch die sehr umfangreiche Bedienungsanleitung ans Herz gelegt, denn trotz übersichtlicher Darstellung der Menüführung ist es anfangs nicht immer ersichtlich in welchen Menüs man findet was man sucht.

-> weiterlesen auf Seite 5: Erstellung von Sound-Patches