A/D-, D/A-Wandler. Wie funktioniert es?

Veröffentlicht in Glossar - Audio-Interfaces

Dies soll nun keine Abhandlung für Ingenieure darstellen, sondern lediglich einen groben Überblick über den Prozess der A/D-,  D/A-Wandlung liefern.

Bei der A/D-Wandlung gibt es verschiedene Verfahren. Generell gilt: der A/D-Wandler  (englisch auch ADC genannt für Analog-to-Digital-Converter), quantisiert das analoge Signal in der Zeit-Achse sowie in der Amplitude. Einfach dargestellt nimmt der A/D-Wandler zigtausendmal in der Sekunde eine Probe des analogen Signals und ermittelt die Spannung in dieser zigtausendstel Sekunde. Die Frequenz, mit der der Wandler seine Proben (Samples) nimmt, nennt Samplingfrequenz. Der CD-Standard entspricht einer Samplingrate von 44.1 kHz. Dies bedeutet 44100 Proben pro Sekunde. Der Spannungswert jeder Probe wird jedes Mal digital erfasst, wobei die Genauigkeit der Messung von der Auflösung des Systems abhängt. Die Auflösung gibt man in Bit an. Während ganz alte Sampler mit 8 Bit-Auflösung arbeiteten, verwendet man heute bei der A/D-Wandlung von Audio in der Regel 24 Bit (CD-Standard 16 Bit).
Bei der D/A-Wandlung werden die digitalen später wieder in analoge Spannungen umgewandelt wobei es auch hier unterschiedliche Verfahren gibt.