USB versus FireWire

Veröffentlicht in Glossar - Audio-Interfaces

Die USB 1.0-Schnittstelle wurde von Intel entwickelt und Mitte der neunziger Jahre auf den Markt gebracht. Der universelle serielle Bus wurde ursprünglich zur Einbindung von Peripheriegeräten konzipiert, war jedoch mit einer Datenrate von 12 Mbit/s kaum interessant für große Massenspeicher. Auch die spätere USB 1.1-Schnittstelle brachte keine wesentliche Verbesserung der Geschwindigkeit. Parallel dazu war Apple bereits mit der selbst entwickelten FireWire-Technologie am Start, die bereits 400 Mbit/s schaffte (FireWire 400).
Im Jahr 2000 folgte dann die Spezifizierung von USB 2.0, welches das FireWire-Konzept in Bezug auf den Datendurchsatz von 480 Mbit/s leicht überholte. Doch auch Apple´s FireWire beschleunigte schließlich auf 800 Mbit/s. Während USB 1.1 und USB 2.0 die gleichen Buchsen verwenden, unterschieden sich die Anschlüsse der beiden FireWire Standards. Ganz praktisch ist, dass sich FireWire 400 Geräte mittels Adapter an die neuen FireWire 800-Ports anschließen lassen.