Über welche Schnittstellen verfügt der Rechner?

Veröffentlicht in Glossar - Audio-Interfaces

Es gibt Audio-Interface-Konzepte, die sich aus der Kombination eines PCI-Board´s  (oder PCIe) mit einer Anschluss-Box zusammensetzen, wie z.B. das hochwertige, 12-kanalige MOTU HD 192 (verwendet die gleichen Wandler wie das ProTools HD-Interface). Die dazu gehörige PCI- bzw. PCI Express-Karte  (PCI-424) bietet die Möglichkeit, bis zu vier HD 192 oder einige andere MOTU-Geräte anzuschließen.
Für mobiles Recording finden wir auch Lösungen wie bei Apogee´s Symphony Mobile. Anstatt der PCI-Karte kommt dabei eine PCI Express-Karte zum Einsatz, die in den entsprechenden Slot des MacBook Pro eingesteckt wird. Die eigentlichen Interfaces bzw. Wandler werden dann an diese Karte angeschlossen.
Mehr und mehr werden heute jedoch USB- oder FireWire-Audiointerfaces verwendet, was den geringsten Hardware-Aufwand und ein hohes Maß an Flexibilität mit sich bringt.
Sind am Rechner ohnehin nur USB-Anschlüsse vorhanden, so schließt sich ein FireWire Interface aus. Hat man der Rechner sowohl USB als auch FireWire, so hat man freie Wahl. Mittlerweile bieten Hersteller wie MOTU schon sogenannte Hybrid-Interfaces an, die sogar beide Schnittstellen in einem Gerät unterstützen, damit ist man für jede Situation bestens gerüstet.
Normalerweise werden die Audio-Interfaces entweder über ein integriertes oder über ein externes Netzteil mit Spannung versorgt. Kleinere Interfaces begnügen sich dagegen schon mit der Power die am USB-Port anliegt. Wenn aus den hier anliegenden 5 Volt jedoch noch eine 48 Volt Phantom-Power  generiert wird, so kann es bei einer maximal zugesicherten Stromstärke von ca. 500 mA schon mal knapp werden, worunter u.U. die Dynamik leidet.