Mix-Engine-TestCRW_5227_4c

In diesem Testlauf ging es darum, der D/A-Wandlung sowie der Mix-Engine des X32 auf den Zahn zu fühlen.

Für diesen Test habe ich vom Song „From Darkness“ (s. BxDxF-Bandworkshop) eine spezielle ProTools-Session angelegt, bei der ich die vielen Tracks der Original-Aufnahmen zu Stereo-Stems zusammengefasst habe. Die Stems enthalten z.B. einen Stereo-Mix der Drums, einen Stereo-Mix der Gitarren, der Vocals oder der Keyboards. Die Stems sind so angelegt, dass sich ein musikalisch sinnvoller Mix ergibt, wenn man im Mixer alle Pegel der Stems auf 0 dB stellt und das Panorama jeweils hart nach rechts bzw. links einstellt.
Nun habe ich die spezielle Pro Tools „Stem“-Session einmal im ProTools zusammengemischt, zum anderen habe ich die ProTools-Session über die USB/FireWire-Karte auf die Kanäle des X32 gelegt und das X32 als Mixer verwendet.
Das Ausgangs-Signal mit dem X32-Mix wurde zum einen digital zum anderen analog ins ProTools überspielt, um die Sessions miteinander vergleichen zu können.
Der Unterschied zwischen den beiden Mix-Engines war kaum wahrzunehmen. Dagegen macht sich wie bei den Preamp- und Wandlertests bemerkbar, dass die digitale Übertragung des X32-Mixes zum Pro Tools einen Hauch mehr Glanz liefert als die Aufnahme des analogen X32-Ausgangs. Fairerweise muss sollte man jedoch beachten, dass das analoge X32-Ausgangssignal im letzteren Setup ja noch mal im ProTools-Interface A/D-gewandelt werden muss.

Anmerkung: Bei den Mix-Engine-Files handelt es sich um Stereo-Files. Bitte extrem nach rechts und links pannen.